Explain Colours in ein Genre einzuordnen, ist ungefähr so sinnvoll, wie einen Regenbogen in Graustufen zu beschreiben.
Mit ihrem Debütalbum vaguely happy (2024) legte die Band den Grundstein für ihren unverwechselbaren Sound aus klaren Popmelodien, elektronischen Klanglandschaften und verzerrten Gitarren. Die EP Amphibious zeigte anschließend, wie drei völlig unterschiedliche kreative Köpfe gemeinsam etwas erschaffen können, das größer ist als die Summe seiner Teile. Ihr aktuelles Projekt geht noch einen Schritt weiter und definiert mit 2080s Pop einen Sound, der sich anfühlt wie die nostalgische Erinnerung an eine Zukunft, die nie existiert hat.
Bei Explain Colours entsteht alles in Eigenregie. Songwriting, Produktion, Mixing, Visuals, Artwork und Videos stammen aus derselben kreativen Werkstatt, weil vermutlich niemand sonst auf genau diese Ideen kommen würde.
Im Internet sind sie meistens einfach drei Vollchaoten, die sich gegenseitig mit Blödsinn anstecken. Auf der Bühne und im Studio allerdings performen und schreiben sie zielbewusst Songs, zu denen man tanzen, weinen, schreien oder alles gleichzeitig tun kann.
Während andere Trends hinterherlaufen, bauen Explain Colours lieber ihre eigene Welt – irgendwo zwischen Nostalgie und Zukunft, Entsetzlichkeit und Schönheit. Explain Colours ist quasi Ort, an dem Pop keine Regeln kennt und Musik so vielschichtig und wild sein darf wie die Mischpalette einer Malerin.
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